Schmiede-Biennale 2014

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Fast vier Tage lang drehte sich das Leben im oberbayerischen Städtchen Kolbermoor um die 10. Biennale der Schmiede:
Vom 31. Juli bis zum 3. August trafen sich hier Fachleute und Fans der Schmiedeszene zu einem betriebsamen und kreativen Austausch, der jedoch auch nachdenkliche Facetten annahm.

Die Schmiedekunst versteht sich als Botschafterin des Friedens. Früher diente sie der Herstellung von Kriegsmaterial, heute soll sie ein Zeichen setzen gegen Krieg.« Die Worte, die Verleger Peter Elgaß bei der Vergabe des Alfred-Habermann-Preises einleitend verwendete, könnten wie ein Motto übertragen werden auf die ganze Jubiläums-Biennale der Schmiede in Kolbermoor. Bürgermeister Peter Kloo gedachte in seiner Eröffnungsrede den Schmieden aus Ukraine und Russland und machte den Gästen deutlich, dass es durchaus nicht als selbstverständlich gelten kann, in Frieden leben zu dürfen. Viele Metallgestalter und Besucher waren sich dieses Privilegs bewusst – und genossen umso mehr das freundschaftlich-herzliche Miteinander auf dem Schmiedeplatz, das den fachlichen Austausch begleitete.

Schmiede-Biennale 2012

Internationale Biennale 2012 in Bayern mit Gastland Italien: Eiserne Brüder treffen sich in Kolbermoor

Viele Premieren hat die Biennale der Schmiede bereits erlebt. Auch 2012 wird es wieder eine geben: Kolbermoor stellt ab sofort »Gastländer« im Wechsel vor. Dieses Jahr steht Italien im Mittelpunkt. Europa wächst zusammen. Damit holt unser Kontinent eigentlich nur nach, was die Schmiede schon längst vorgemacht haben. Kolbermoor steht dieses Jahr unter dem Motto »Eiserne Brüder – Fratelli di Ferro«. Bereits am Freitag, 29. Juni, startet die Einladungs-Ausstellung italienischer Meister im Rosengarten der Alten Spinnerei. Zwölf bis fünfzehn Künstler aus dem Partnerland am Mittelmeer zeigen freie Arbeiten im Außengelände unter dem Zeltdach. Diese Schau wird über die Biennale (3. bis 5. August) hinaus bis zum 14. Oktober in der Mangfallstadt zu sehen sein. Am Abend des 29. Juni gibt es eine Vernissage mit italienischen und deutschen Kollegen. Während der Biennale finden Führungen durch die Rosengarten-Ausstellung statt.

Schmiede-Biennale 2010

8. Biennale der Kunstschmiede und Metallgestalter – Professionalität und hohes Niveau: Mit der Sonne strömt das Publikum

Die 8. Biennale in Kolbermoor erlebte am ersten Augustwochenende 2010 einen noch nie erlebten Besucherandrang. Nach dreitägigem Dauerregen, dem die aktiven Teilnehmer vom Eröffnungsschmieden im Biergarten am Donnerstagabend bis Samstagmittag arbeitssam trotzten, krochen schließlich auch die Oberbayern aus ihren Behausungen, um den über 100 Schmieden aus 13 Nationen bei der Arbeit zuzusehen. Das Schmiedehandwerk konnte in bester Professionalität für sich werben.

Größter Magnet für die Schmiede waren in diesem Jahr ohne Zweifel die Workshops von Helmut Brummer. Unterstützt vom Hersteller, den Wieland-Werken, und deren Vertriebs- und dem diesjährigen Biennale-Partner Mecu führte der Meister aus Gröbenzell an drei Tagen und nahezu ohne Pause in den Umgang mit der neuen Schmiedebronze Ecoform ein. Mit unterschiedlichen Erfolgserlebnissen, aber immens großem Interesse an den Eigenschaften der neuen Legierung, versuchten sich über 50 Gesellen und Meister, unter ihnen Schmiedelehrer Peat Oberon aus England und Will Freary Stoddard aus Texas, mit der neuen Legierung. Arbeitsplatz war eine abgedunkelte, mit drei Gasfeuern und sechs Ambossen ausgestattete Jurte, zur Verfügung gestellt und aufgebaut von den Kolbermoorer Pfadfindern.

Schmiede-Biennale 2008

Kolbermoor 2008: Die intensivste Biennale ihrer Geschichte

Noch keine Schmiede-Biennale in Kolbermoor wartete mit einem derart dicht gedrängten Programm auf wie die siebte Auflage 2008: Demonstrationen und bis auf den letzten Platz gefüllte Fachvorträge, ein buntes Rahmenprogramm und einzigartige Ausstellungs-Beiträge dürften ebenso in guter Erinnerung bleiben wie der erneut völkerverbindende Charakter der Zusammenkunft. Vielfacher Tenor: „Die Biennale 2008 war die beste aller Zeiten“